Explore Margarita Orinoco Delta Lodge  
Header
  Mainland Trips  
   Orinokodelta  
   Canaima  
   Roraima  
   Insel Los Roques  
   Insel Coche  
     
   
   Windsurfing  
   Safari  
   Segeln / Fischen  
   Tauchen / Schnorcheln  
     
  portal  
     
  Venezuela Tourism Directory  

 

Isla de Margarita (Nueva Esparta)

Margarita · Playa Paraguachì · Playa Parguito · Playa Manzanillo · Playa El Agua ·
Coche und Cubagua
· Tourismus · Die Margaretenos · National Parks  
Landkarte : Nueva Esparta

Mit einer Länge von 32km (Nord-Süd) und einer Breite von 67km (Ost-West) bedeckt die Isla Margarita eine Fläche von 920km² und ist damit Venezuelas größte Insel. Nach einer Legende enstand Margarita aus einer Träne eines Engel namens "Perle der Karibik". Wirklich entstanden ist die Insel, als sich eine Sandbank aus dem Meer erhob und so zwei benachbarte Inseln miteinander verband. Die Sandbank und seine Umgebung mit Mangroven, Salzebenen und einer Lagune sind jetzt die Lagune des La Restinga Nationalparks.

Nach Margarita zu gelangen ist einfach. Die Insel hat einen großen internationalen Flughafen (Santiago Mariño), auf dem Flugzeuge aus Europa, den USA und Canada landen. Es gibt ein Dutzend täglicher Flüge von und nach Caracas und einige tägliche Flüge von und in die meisten Städte des Landes, darunter sind Puerto Ordaz, Maracaibo, Barcelona, Maturín, Tucupita, Valencia und San Antonio. Die Preise sind angemessen. Die Fähre ist das meistbenutzte Transportmittel, weil sie den Besuchern ermöglicht, die Autos mitzubringen. Der Fährenterminal heißt Punto de Piedras und es gibt täglich einige Überfahrten nach Puerto La Cruz, Cumana und Trinidad. Es gibt Express-Fähren und gewöhnliche und sie transportieren Passagiere, Fahrzeuge oder beides.

Während des Jahres hat die Ostseite eine Durchschnittstemperatur von 25°C-28°C und es weht ein kühler Wind. Die Halbinsel ist weniger windig und die Temperaturen sind höher. Die Regenzeit dauert von November bis Januar, aber es regnet meistens in der Nacht, die Tage sind meistens trocken.


Margarita top

Die Halbinsel Macanao bildet die westlich Seite von Margarita und ist charakterisiert von roter Erde, einer Kaktus bedeckten Küste und Mangroven Sümpfen der Lagune. Das Land ist trocken, kahl und unfruchtbar, der Großteil des Geländes ist Gestrüpp. Aber gerade diese Farben geben der Insel eine seltene Schönheit. Nur 15,000 Leute bewohnen die Region, die meisten von ihnen in kleinen Fischerdörfern verstreut an der Küste. Die Gegend blieb unentwickelt und ist nur Heimat für Rotwild, Ziegen und Hasen, die in der kargen Vegetation der Hügel leben.

Das Leben und die Landschaft der Region stehen in großem Kontrast zu ihrem Gegenstück im Osten. Hier leben 300,000 Einwohner und es gibt reichen Boden, kühle Täler und lebhafte, geschäftige Städte. Die Hauptstadt des Staates La Asunción wurde nur deshalb dazu bestimmt, weil ihre Lage im Innenland ein guter Schutz vor Piraten war. Mit 17,000 Einwohnern ist sie eine ruhige Stadt mit einer stillen Plaza, einer Kathedrale, Museen und den antiken Hügeln von Santa Rosa. Porlamar, einst ein kleines Fischerdorf, hat sich in den letzten 15 immens ausgedehnt und ist heute die größte und lebhafteste Stadt der Insel mit über 80,000 Einwohnern.

Playa Paraguachí, El Tirano top

In der Sprache der Ureinwohner Margaritas, der Guaquerí, wurde die Insel Paraguachoa genannt: Überfluß an Fisch. Paraguachí bedeutet Überfluß an Hummer.

Das Dorf Paraguachi liegt in einem der kühlsten und fruchtbarsten Täler der Insel. Auf dem Dorfplatz spenden große Bäume Schatten, und man kann die Kirche von San José aus dem 16. Jahrhundert besichtigen, von der allerdings nur noch der Altar im Original erhalten ist.

Am 21. Juli 1561 kam im Hafen von Paraguachí ein spanischer Eroberer an, der für seine Grausamkeit und seinen Blutrünstigkeit bekannt wurde: Lope de Aguirre. Während seines 40-tägigen Aufenthalts auf der Insel tötete es so viele Leute wie möglich. Das Massaker verschonte auch nicht den Gouverneur Juan Sarmiento de Villandrando und viele seiner Anhänger. Nicht einmal seiner eigenen Crew blieb sein Zorn erspart. Er hinterließ eine Spur von Blut und Zerstörung auf der Insel. Monate später wurde er von García de Pacides gefangen genommen, und seine letzte Tat, bevor er aufgab, war seine eigene Tochter Elvira zu erstechen. Seit dieser Zeit ist der Hafen von  Paraguachí (auch Fermín genannt) als "EL TIRANO" (der Tyrann) bekannt. El Tirano ist immer noch ein Fischerdorf, in dem man Boote zu den nahegelegenen Los Frailes Inseln mieten kann.

Im Rathaus von Paraguachí kann man eine Statue des Tyrannen besichtigen, die in Genua in Italien angefertigt wurde. Sie kam 1956 auf die Insel und wurde im Museum Nueva Cadíz in La Ascuncion ausgestellt. 1994 wurde sie zu ihrem heutigen Platz gebracht.


Playa Parguito top

ist einer der bevorzugten Strände der Surfer. "Pegue" "Flote" "aéreo"(air) "360"(full circle) etc. sind nur einige der Worte, die man in Parguito hört; ebenso andere wie "glass", "Choppy" und "picado"(real choppy) was die Bedingungen des Wassers beschreibt.

Parguito ist ein "lebender" Strand: Weiter Strand mit ruhigem Wasser, mittlerer Strand mit rollenden Wellen und in der Hurricane-Saison der Karibik (die in Margarita allerdings nur das Ausmaß von tropischen Stürmen erreicht) können die Wellen wirklich "choppy" werden.

Ein schöner Spaziergang startet auf der rechten Seite des Strandes. Man erklimmt den Hügel und folgt dem Weg von Parguito nach "Puerto Abajo".

Auf diesem Weg kann man eine Reihe von Höhlen finden, die nur einigen Abenteurern bekannt sind (Vorsicht ist angeraten!). Eine davon ist die "Hexen-Höhle". Sie wird seit der Kolonialzeit so genannt, weil sich eine Hexe vor den Conquistadoren darin versteckt hielt.

Die Geschichte endet damit, daß sich die Hexe in einen seltsamen, schwarzen Fisch verwandelte. Viele Leute berichten, daß sie seinen Schatten im Wasser gesehen haben.

Playa Manzanillo top

Im Norden der Insel ist der Strand Manzanillo, bekannt für sein ruhiges Wasser und seine Sonnenuntergänge.

Historiker berichten, daß die Guaiquerí-Indianer so freundlich mit Christoph Columbus waren, daß die spanische Krone ihre Länderrechte anerkannt, und sie mit Titeln ehrte.

Hier kamen die Schiffe an, um "Magnesita" aufzunehmen, das per Eisenbahn (die einzige auf der Insel) von der Mine in Loma de Guerra angeliefert wurde. Morgens kann man zusehen, wie die Fischer die Netze einholen. Jeder kann dabei helfen, und man wird mit einigen Fischen für die Mithilfe belohnt.

Vorsicht mit dem Baum Manzanillo. Er hat Früchte, die sehr verlockend aussehen. Der Verlockung, sie zu probieren, sollte man allerdings widerstehen, da sie sehr giftig sind.


Playa El Agua top

Der In-Treffpunkt für nationale und internationale Touristen. Das Wasser (El Agua) ist ein 3 km langer Sandstrand, der seinen Namen von der großen Anzahl an Quellen hat, die mit der Zeit allerdings verschwunden sind. Wasser, Strand Restaurants und vieles mehr.

Hier kann man alles finden, um eine gute Zeit zu verbringen Es gibt kein Dorf "El Agua", aber eine gut organisierte Gemeinde, die sich um das Gebiet kümmert. Playa El Agua hat eine internationale Bevölkerung. Deutsche, Franzosen, Italiener u.s.w. haben dem Strand seinen Flair gegeben. Playa El Agua ist wahrscheinlich der bekannteste und meistbesuchte Strand auf der Insel. Er ist eine kleine Welt für sich.

In Playa El Agua und seiner Umgebung (von Paraguachi bis Manzanillo) kann man alles Notwendige für den Urlaub finden, ohne viel zu reisen.

Im Wasser empfiehlt es sich vorsichtig zu sein, und nahe beim Ufer zu bleiben, da es gefährliche Unterströmungen gibt. Sollte es passieren, daß man nach draußen gezogen wird, sollte man sich eine Weile treiben lassen, und dann versuchen seitwärts ans Ufer zurück zu kommen. Es hat keinen Sinn zu versuchen, gegen die Strömung anzuschwimmen, da man zu schnell ermüdet.


Coche und Cubagua top

Neben Margarita liegen die dünn besiedelten Inseln Coche und Cubagua, deren Wasser sich gut zum Schnorcheln und Tauchen eignet. Isla Coche kann mit der Fähre von Punto de Piedras (dem Hauptfährenterminal) oder mit dem Charterboot von La Isletaa oder El Yaque aus besucht werden. Außerdem hat sie auch eine kleine Landepiste. Isla Cubagua kann mit dem Boot von El Guemache aus erreicht werden.

Die Inseln waren ursprünglich von Guaiqueiri Indianern bewohnt und wurden von Christoph Columbus 1498 entdeckt. Ein Jahr später wurden gewaltige Perlenbänke im Wasser rund um Cubagua entdeckt. Siedler kamen 1501 und gründeten die erste spanische Kolonie in Südamerika: Nueva Cádiz. Margarita wurde 1525 kolonialisiert und die erste Siedlung, Pampatar, wurde in den 1530ern gegründet. Nachdem die Perlenbänke um Cubagua erschöpft waren, wurde die Stadt verlassen und später von zwei Flutwellen zerstört, die nur mehr die heutigen Ruinen zurückließen. Die drei Inseln Margarita, Coche und Cubagua bilden den Staat Nueva Esparta (Neu Sparta). Er trägt den Namen nach den heldenhaften Spartanern des antiken Griechenland als Tribut für den Mut, den die Insulaner während der Unabhängigkeitskriege zeigten.


Tourismus top

Die Zahl der Touristen in Margarita hat seit dem Verlust des Bolívar gegenüber dem Dollar in den frühen 1980ern stark zugenommen. Die Insel ist jetzt das Hauptziel der Urlauber des Landes, die zu Tausenden vom Festland auf der Suche nach Sonne, Sand, Meer und duty-free Einkäufen hierher kommen. Ausländischer Tourismus nimmt aber auch stark zu. Dieser konzentrierte sich ursprünglich auf Porlamar und seine Umbegung, das berühmt für seine großen Hotels, lebhaften Boulevards und das blühende Nachtleben ist. Durch den Einfluß ausländischer Touristen haben sich auch große Resorts in den Nordosten ausgedehnt. Die belebte und bekannte Stadt Playa el Agua ist ein gutes Beispiel dafür.

Aufgrund des schnellen Wachstums gibt es hier größtenteils Pauschalreisen. In den Ferien im August und September sind die meisten Hotels von Reisebüros gebucht, und Leute, die erst vorort Unterkünfte suchen könnten Schwierigkeiten bekommen. Die letzte Entwicklung in der Tourismusindustrie die all-inclusive Urlaube, die größtenteils von ausländischen Veranstaltern angeboten werden.

Die Insel bietet den Touristen einiges. Über 50 Strände und kleine Buchten liegen entlang der 167 km langen Küste, die von belebten Touristenzentren bis zu einsamen Fischerdörfern alles bietet. Es gibt viele Restaurants, Bars, Geschäfte und Cafes. Viele Aktivitäten werden angeboten, wie zu Beispiel Paragleiten, Ultraleichtflüge, Klettern und eine Vielzahlt an Wassersportaktivitäten. Schnorcheln und Tauchen ist sehr beliebt, die besten Punkte sind rund um die Felsinseln Los Frailes, gleich vor der Küste von Playa el Agua. Los Frailes kann mit dem Charterboot von den Städten Juan Griego und El Tirano aus erreicht werden. Margarita ist bei Windsurfern weltbekannt und der Strand von El Yaque auf der Südküste ist der beste Ort dafür. Besucher können Autos mieten, um die Insel zu erkunden oder Scooter, um von Strand zu Strand zu fahren. Mietfahrzeuge sind billig und das Straßennetz ist gut mit einer Autobahn, die die beiden Seiten der Insel miteinander verbindet. Touren werden von Margarita nach Los Roques, ins Orinoco Delta und auf Karibikinseln angeboten.

Die Margaretenos top

Die meisten Mararitenos sind eine Mischung aus Caribe und Spaniern. Der Großteil lebt vom Fischen oder vom Tourismus, um für die immer wachsende Zahl von venezolansichen Urlaubern und ausländischen Touristen zu sorgen. Örtliche Handwerker und Frauen finanzieren ihr Leben mit Kunsthandwerk wie Körben, Keramik, Puppen und Hängematten, die als Souvenirs an Besucher verkauft werden.


National Parks auf Margarita top

Margarita hat zwei Nationalparks: Cerro el Copey und Laguna de la Restigua und drei Naturdenkmäler (kleine Parks): Cerro Matasiete y Guayamurí, La Laguna de Las Marites und Las Tetas de María Guevara. Alle schützen viele Lebensformen und sind Heimat für verschiedene Arten von Wildtieren. Vögel wie Flamingos, Pelikane und rote Ibisse gibt es häufig in den Mangrovensümpfen von La Laguna de la Restinga. Der Park hat eine Fläche von 10,700ha und kann auf einer Straße erreicht werden. Besucher können Boote am Anlegesteg mieten, um durch die Mangroven zu fahren. Cerro El Copey umfasst eine Fläche von 7,130 ha und bedeckt sowohl Flachland mit kleinen Dörfern als auch bewaldete Berge, die einen fantastischen Ausblick über die Insel bieten. Der Park ist im zentral östlichen Teil der Hauptinsel und kann auf der Straße von La Asunción erreicht werden.


Landkarte Isla de Margarita:  
(alle Landkarten sind via Mausklick vergrößerbar und werden in einem neuen Fenster geöffnet, da die Karten ca. 100-150 kb groß sind kann dies einige Zeit dauern.)


Bundesstaat Nueva Esparta, Isla de Margarita


 
zoom
top

 

Report about any problems and errors to: info@exploremargarita.com
Copyright © 1998 - 2002 by Think C.A.

 
     
  • Message Board
  • Postkarten
  • Bilder Gallerie

  •  Unterbringung
    Hotels und      Pensionen mit      dem besten      Service
     Strände
    lesen Sie mehr
    Essen und Trinken
    Restaurants
    Discos und Clubs
    Service
    Internet Cafes
    Fluglinien
    Einkaufen