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Die Anden und Merida

Merida · San Cristòbal · Trujillo · Bevölkerung · National Parks  
Landkarten : Merida · Tachira · Trujillo

Die Anden sind einer der größten Gebirgszüge der Welt, und das Rückgrat von Südamerika. Die venezolanischen Anden, 400km lang und 50-100km breit, beginnen in Barquisimeto und laufen durch die Staaten Trujillo, Mérida und Táchira, bevor sie die kolumbianische Grenze erreichen. Die zerklüfteten und felsigen Gipfel, schimmernde Eisseen, kahle Hochebenen und schneebedeckte Spitzen schaffen eine erstaunliche Landschaft, die typisch für die Anden ist. Die Berge teilen sich in zwei große Ketten, die parallel zueinander verlaufen: die Sierra Nevada de Mérida und die Sierra de la Culata. Beide wurden zu Nationalparks erklärt.

Merida top

Im Tal zwischen den nördlichen und den südlichen Sierras liegt Mérida, die Hauptstadt des Bundesstaates Mérida. Mit einer Seehöhe von 1,640m ist sie die höchstgelegene Hauptstadt des Landes. Mérida wurde 1558 von einem Forscher aus dem heutigen Kolumbien (damals Neu-Granada) gegründet und blieb bis 1777 unter kolumbianischer Herrschaft. Es war die Stadt, die Simon Bolívar den Namen El Libertador (Der Befreier) gegeben und das erste Denkmal zu seinen Ehren errichtet hat. Heute ist Mérida Venezuelas bekanntestes Ziel für Tramper und Touristen und hat viele Hotels und Restaurants. Es ist ein lebhafter, kultureller Ort mit einer grossen Universität und zahlreichen architektonischen Denkmälern, die die reiche koloniale Vergangenheit der Stadt veranschaulichen. Mérida ist auch ein guter Ausgangspunkt, um Ausflüge in die Berge zu organisieren.

San Cristóbal top

Nordöstlich von Mérida liegt der Staat Táchira. Seine Hauptstadt San Cristóbal wurde vom selben Forscher wie Mérida gegründet und kam ebenfalls erst 1777 zu Venezuela. San Cristóbal ist eine moderne, geschäftige Stadt, hat aber trotzdem das koloniale Erbe erhalten können. Es ist Gastgeber beim grossen Festival von San Sebastián im Januar, mit Stierkämpfen, Straßenparaden und verschiedenen anderen Ereignissen. Ausflüge in die Berge und Touren in die umliegenden Dörfer können in dieser Stadt arrangiert werden, und man kann hier Autos zum Erkunden der Region mieten. Die Stadt hat Luft- und Straßenverbindungen zu verschiedenen großen Städten.

Trujillo top

Südwestlich von Mérida liegt der Bundesstaat Trujillo. Seine Hauptstadt, die Stadt Trujillo, wurde 1557 gegründet, aber einige Male auf Grund von Feindseeligkeiten zwischen Indianern und Siedlern an verschiedenen Orten neu aufgebaut. Sie wurde letztendlich in den frühen 1570er Jahren an der heutigen Stelle endgültig errichtet. Trujillo ist eine ruhige, historische Stadt, aber ein guter Platz um die Region zu erforschen. Die Stadt hat einen Busbahnhof mit Verbindungen nach Caracas, Barinas, Mérida, Boconó und Valera.

Die Andenbewohner top

Die Leute der Anden sind als Andinos bekannt. Mit ihren dicken Wollpullovern oder Schals sind sie als sehr freundlich und entspannt bekannt. Viele Kunsthandwerker leben und arbeiten in der Region und verwenden Material aus der nahen Umgebung, wie Wolle oder Ton, für ihre Kunstgegenstände, die ihr kulturelles Erbe charakterisieren. Viele Andinos bebauen ihr Land, züchten Kartoffeln, Weizen, Mais und Zuckerrohr an den Berghängen. Andinos sind andächtige Christen, und ihr traditioneller, schroffer Lebensstil hat sie zu ikonischen Figuren der venezolanischen Folklore gemacht.

National Parks der venezolanischen Anden top

Fast eine Million Hektar der venezolanischen Anden wurden zu Nationalparks erklärt. Es gibt insgesamt acht Nationalparks in der Andenregion, wovon die bekanntesten Sierra Nevada und Sierra de la Culata sind. Der Nationalpark Sierra Nevada wurde 1952 gegründet und bedeckt 276,446 ha der Anden, darunter auch die kleinere Bergkette von Santo Domingo. Der Park beinhaltet außerdem die höchten Gipfel des Landes: Pico Bolívar (5007m), Pico Humboldt (4942m), Pico La Concha (4920m) und Pico Espejo (4765m), auf welchen die längste und höchste Seilbahn der Welt führt. Der Nationalpark La Culata umfaßt eine Fläche von 200,400 ha mit dem merkwürdigen páramo de piedras blancas an seinem höchsten Punkt. Die restlichen Nationalparks in den Anden sind Dinira, Guaramacal, Páramos Batallón y La Negra, Chorro El Indio, El Tamá und Tapó-Caparo.

Die Parks in den Anden bieten verschiedenste Landschaften innerhalb des beachtlichen Höhenunterschieds ihrer Gipfel und Täler. Subtropische Wälder verteilen sich in den Niederungen, Wolkenschichten bedecken die höheren Hänge und oberhalb von 3,300 m liegt offenes Heidemoor, bekannt als die Páramos, das sich bis zum ewigen Schnee der Gipfel ausstreckt. Zu den Säugetieren innerhalb dieses facettenreichen Ökosystems gehören unter anderem der Puma, der Jaguar, der Fuchs, der rote Brüllaffe, der Waschbär, das Stachelschwein und der gefährdete Brillenbär. Forellen und Lachse laichen in den Flüssen. An Vögeln findet man unter anderem den Adler, den Papagei, den Kolibri, den Quetzal, die Eule, den Eichelhäher, den Pieper, den Ziegenmelker und den Tukan ebenso wie den Andinischen Kondor, der erst vor kurzen wieder ins Land gebracht wurde. Die Pflanzenwelt ist genauso vielfältig. Tausende verschiedene Arten wurden bis jetzt identifiziert, unter anderem verschiedene Arten von Farnen, Pinien, Orchideen, Bromelia und Flechten. Der berühmte frailejón (espeletia) ist die typische Pflanze der Páramos. Über 40 verschiedene Arten dieser großen, beige-blättrigen Pflanze wachsen in dieser Gegend und blühen mit gelben Blüten von September bis Dezember.

Abgesehen davon, daß sie ein Paradies für Botaniker und Wildlife-Enthusiasten sind, bieten die Anden die weitaus besten Möglichkeiten im Land für Abenteuersportarten. Eine Vielzahl von Aktivitäten wird angeboten, z.B. Wandern, Trekking, Bergsteigen, Klettern, Paragleiten, Fischen, Reiten, Campen und Mountainbiken. Alles kann bei verschiedenen Reisebüros gebucht werden.

Es gibt zwei "Haupteingänge" in die Sierra Nevada. Der eine ist das Dorf Los Nevados im Norden, das mit einer Seilbahn von Barinitas oder mit einem Jeep von Mérida aus erreicht werden kann. Der andere ist La Laguna Mucubají im Süden, gleich neben der Straße nach Santo Domingo. Sierra de la Culata ist am besten von der Stadt La Culata zu erreichen. Jeeps, die für Routen abseits von gewöhnlichen Wegen unbedingt zu empfehlen sind, können auch ohne Fahrer gemietet werden. Um in den Park fahren zu dürfen, ist eine Erlaubnis von einem INPARQUE Büro notwendig.


Landkarten der Region:  
(alle Landkarten sind via Mausklick vergrößerbar und werden in einem neuen Fenster geöffnet, da die Karten ca. 100-150 kb groß sind kann dies einige Zeit dauern.)


Bundesstaat Merida

 
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Bundesstaat Tachira

 
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Bundesstaat Trujillo

 
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